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Gustav Rüter, gefallen im Ersten Weltkrieg

Gustav Rüter

Das erste Grab Gustav Rüters.
Später fand er auf dem Soldatenfriedhof Dannevoux seine letzte Ruhestätte.

Gustav Rüter

Karl Gustav Hermann Rüter wurde am 4. November 1893 in Oberwüsten Nr. 39 geboren. Seine Eltern waren August Rüter (geb. am 31. Mai 1852) und Wilhelmine Karoline Rüter geb. Schwein (geb. am 20. Juni 1857), im Langenberg, Unterwüsten Nr. 35.
Nach dem Besuch der Volksschule wurde Gustav Rüter Ziegler.

Seine Wehrausbildung war ab dem 20. September 1914 in Detmold im Infanterie Regiment. 55, 6. Kompanie. Am 18. November 1914 kam Gustav Rüter an die Westfront.
Er wurde ausgezeichnet mit dem E. K. II und dem Lippischen Verdienstkreuz. Am 28. Januar 1917 fiel er vor Verdun in Frankreich.

 

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. schreibt:

Gustav Rüter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dannevoux (Frankreich). Endgrablage: Block 5 Grab 109.

Der deutsche Soldatenfriedhof Dannevoux entstand in seinen Anfängen bereits im Dezember 1914 als Begräbnisstätte für in den Lazaretten gestorbene Schwerverwundete. Hierher wurden auch die während der Kämpfe um die Maasübergänge Anfang September 1914 Gefallenen, die auf dem Gefechtsfeld in verstreut liegenden Feldgräbern begraben worden waren, umgebettet. Als Anfang März 1916 das Gebiet westlich der Maas in den deutschen Großangriff auf Verdun mit einbezogen wurde, strömten zahlreiche Verwundete in die in Dannevoux etablierten Lazarette, und mit ihnen stieg auch die Zahl der auf dem Friedhof Beigesetzten. Die französischen Gegenangriffe im Herbst 1916 und August 1917 brachten erneut hohe Verluste. Die letzten Toten wurden im September und Oktober 1918 beerdigt. Anfang November mußte das Gebiet von deutschen Truppen, die sich auf das Ostufer der Maas unter dem Eindruck einer französisch-amerikanischen Großoffensive zurückzogen, geräumt werden. Die französischen Militärbehörden betteten nach Kriegsende weitere deutsche Gefallene aus den Bereichen von fünf benachbarten Gemeinden nach Dannevoux um. Die heute auf dem Friedhof Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Schlesien, Sachsen, Ost- und Westpreußen, Pommern, Thüringen, Westfalen, Bayern Hessen, Lothringen und dem Elsaß lagen


Quellen: Dank an Frau Christa Müller, Bad Salzuflen, die die Fotos ihres Großonkels aus ihrem Album zur Verfügung gestellt hat.
  Gräbernachweis des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Internet.
  Die Wüstener Kirchenbücher im Archiv der Lippischen Landeskirche in Detmold.